 |
Aromakunde - Kunst der Wahrnehmung:  1.
Aetherische Oele tragen in sich Lösungen von Lebensaufgaben
Dieser
Satz gilt selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, dass die Oele naturgemäss
angebaut, nach den Regeln der Kunst destilliert und ohne Verunreinigungen, biochemische
Veränderungen oder Mischungen angeboten und kunstgerecht angewendet werden.
Dann
ist kosmisches, irdisches und menschliches Licht in sie geflossen. Oder anders
gesagt: dann haben sie nur Heiles in sich. Sie repräsentieren das Gesunde
als Prinzip, und zwar vor allem in jenen Bereichen, die - wie ihre eigene Konsistenz
- zwischen materiell Fliessendem und sich verströmend Leichtem, Lichtem,
Seelischem oder Geistigem liegen. In aetherischen Oelen liegt (wie auch auf jeweils
andere Weise ähnlich in den Farben, den Tönen oder Homöopathika)
das Wesen des Heilens selbst.
In aetherischen Oelen sind Heilwesen zu erspüren, zu erriechen, ähnlich
wie sie in Farben zu erschauen und in Tönen zu erlauschen sind.
Solche Heilmittel sind eigentlich keine Medikamente gegen
Krankheiten. Denn sie beinhalten keine Bezüge zum Krankmachenden. Sie haben
gerade durch den Destillationsvorgang sich gelöst von Zerfall, Schatten,
Trauma und Tod - und doch haben sie das Wissen darum in sich, weil sie es überwunden
und in sich als Gelöste, als Lösung gespeichert haben.
Heilung
mit aetherischen Oelen verhindert also weder Krankheit noch körperlichen
Abbau, sondern kann sich nur an das Noch-Gesunde, an heile Kerne des Erkrankten
richten.
Und selbst wenn ein Mensch im letzte Stadium eines Krebsleidens
steht, kann er mit aetherischen Oelen begleitet werden: denn sie bergen in sich
die Lösung, wie er vielleicht mit dieser Lebenslage in einer für ihn
sinnvollsten Weise umgehen könnte. Das gilt auch für eine im Vergleich
banale Grippe oder für eine chronische Hepatitis: nicht sie werden mit Oelen
behandelt, sondern dem Menschen wird ein Spiegel vorgehalten, in dem womöglich
zu erkennen ist: so kannst du es machen im Sinne eines ursprünglichen Erinnerungsgeschehens.
Und dann kommen häufig körperliche, aber noch öfter seelische Reaktionen,
die manchmal höchst unerwartete Lösungen darstellen: womöglich
brachte weniger eine vorläufige Linderung des Symptoms die Lösung, sondern
die Fähigkeit, im Schlaf etwas in sich zu klären - oder wieder Danke
sagen zu können, trotz allem.
2. Aetherische
Oele fördern Potentiale
Jeder Mensch hat sehr viele Möglichkeiten
für sein Leben. Er nutzt einige, er könnte in der Regel mehr ausschöpfen.
Aetherische
Oele zeigen seine Potentiale auf, weisen auf Hindernisse, stärken ihn, sie
wahrzunehmen und geben die notwendige Kraft zur Wandlung und Umsetzung der Erkenntnisse.
3.
Ohne Selbstverantwortung keine nachhaltige Heilwirkung
Jeder Mensch
hat die Aufgabe, die Verantwortung für sein Schicksal zu übernehmen.
Aetherische Oele erinnern an die Freiheit selbstverantwortlichen Tuns: Man kann
innerhalb seiner Selbst wählen, ob man die für die augenblickliche Lebenslage
notwendigen Fähigkeiten in sich wecken, bzw., integrieren möchte - oder
(noch) nicht oder nicht mehr. Doch ohne die Freiheit dieser Wahl ist eine Stärkung
oder Symptomverbesserung eben nur dieses, eine Linderung, aber keine wirkliche
Aneignung von Heilungsimpulsen. Dabei soll keineswegs der Wert einer lindernden
Behandlung geschmälert werden - wie wohltuend es ist, wenn z.B. Schmerzen
nachlassen durch Hilfe anderer.
 |
|  |